Themenwoche: Italien

Bei einem Urlaub in Italien hast du die Wahl: Entspannter Strandurlaub, kulturelles Sightseeing, Wanderungen durch blühende Natur - oder vielleicht lieber eine Mischung aus allem? Wir stellen dir Land und Leute vor, geben spannende Insider-Tipps und verraten interessante Fakten, sodass du für deine Reise nach Bella Italia bestens gerüstet bist.

Land & Leute

Italien gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Sonne und Strand für die Badeurlauber, Kunst und Kultur für die Städtereisenden, dazu mitreißende Feste und das typisch italienische Lebensgefühl - mehr braucht es nicht für den perfekten Urlaub. Doch was genau macht dieses dolce vita eigentlich aus - und ist dolce vita überhaupt typisch italienisch? Jein. Dolce vita, das heißt für den Italiener: Müßiggang und luxuriöses Leben - erstrebenswert, aber alles andere als alltägliche Normalität. Im Deutschen dagegen ist mit dolce vita genau dieses alltägliche süße Leben der Italiener gemeint: die lockere, freundliche Art der Menschen, der Espresso im Café an der Ecke, das gesellige Zusammensein mit Freunden, der Zusammenhalt in der Familie, die Lebensfreude und das temperamentvolle, oft überschwängliche Gemüt. All diese großen und kleinen Gesten und Gewohnheiten führen nicht nur dazu, dass sich Touristen aus aller Welt in Italien willkommen fühlen, sondern sie laden auch dazu ein, es - zumindest im Urlaub - den Italienern gleichzutun und die kleinen Auszeiten vom Alltag in vollen Zügen zu genießen. Zeit spielt dabei übrigens eine eher untergeordnete Rolle - deutsche Pünktlichkeit beispielsweise ist den Italienern fremd und kann sogar zu peinlichen Situationen führen, wenn etwa der italienische Gastgeber zur angekündigten Uhrzeit noch gar nicht auf Besuch eingestellt ist - der deutsche Gast aber schon vor der Tür steht. Um Missverständnisse dieser Art zu vermeiden, sollten Urlauber zu Terminen am besten etwa eine halbe Stunde später als angegeben erscheinen - und natürlich auch von ihren italienischen Gästen kein früheres Ankommen erwarten. Genauso üblich ist es übrigens, die so entstehende Wartezeit nicht als notwendiges Übel, sondern als geschenkte Freizeit wahrzunehmen - die sich bei einem Espresso, einem leckeren Gelato oder einem Tropfen Chianti doch sehr angenehm überbrücken lässt.

Natürlich ist es aber nicht nur die italienische Lebensart, die Urlauber aus aller Herren Ländern in die Republik am Mittelmeer ziehen. Von den Stränden Riminis in der Emilia-Romagna im Norden über die Weinberge der Toskana bis hin zum mächtigen Ätna auf Sizilien erwartet die Urlauber hier eine enorme landschaftliche Vielfalt. Die Gipfel der Alpen und Dolomiten bieten teilweise bis in den Sommer hinein hervorragende Möglichkeiten zum Skifahren, die italienische Riviera zieht in der warmen Jahreszeit Sonnenanbeter in ihren Bann und Kulturinteressierte kommen in Rom, Florenz oder Neapel kaum aus dem Staunen heraus. Nicht nur Verliebte zieht es darüber hinaus nach Venedig, wo sie sich stilecht von den Gondolieri durch die Kanäle staken lassen, den Markusplatz samt seiner berühmten Tauben besichtigen und die weltbekannte Rialtobrücke bewundern. Besonders lohnenswert ist ein Besuch in der Lagunenstadt während des Karnevals, wenn phantasievolle Masken und glamouröse Kostüme die Straßen und Kanäle bevölkern. Wer lieber eine Wanderreise durch Italien unternehmen möchte, ist dagegen auf dem Dolomiten-Höhenweg Alta Via 1 genau richtig, der mit spektakulären Aussichten, bizarren Gebirgsformationen und gemütlichen Berghütten punktet, während die Emilia-Romagna mit ihren facettenreichen Strecken ein Paradies für Radfahrer ist. An den Küsten schließlich tummeln sich neben den Badeurlaubern natürlich auch die Wassersportler. Surfen, Tauchen, Schnorcheln, Wasserski oder Boot fahren - hier ist für jede Wasserratte das Richtige dabei.

Klima & Wetter

In Italien herrscht vorwiegend subtropisches Klima, was bedeutet, dass eine Jahresdurchschnittstemperatur von mehr als 20 Grad erreicht wird, im kältesten Monat - in Italien ist das der Januar - eine durchschnittliche Temperatur von weniger als 20 Grad erreicht wird. Zwischen den einzelnen Regionen im Norden, im Zentrum, im Süden und im Westen herrschen allerdings zum Teil deutliche klimatische Unterschiede. So herrschen im Norden - beispielsweise am Gardasee, aber auch in den beliebten Wintersportgebieten in den Alpen und den Dolomiten - niedrigere Temperaturen als im Süden und Westen. Diese Unterschiede lassen sich vor allem durch den Einfluss des Mittelmeers erklären, der in der Mitte, im Westen und Süden für warme Temperaturen sorgt. In den Sommermonaten - vor allem im Juli und August - kann in der Toskana, Rom, Kalabrien, aber auch auf Sizilien und Sardinien schnell die 30-Grad-Marke überschritten werden. Bei bis zu 11 Sonnenstunden pro Tag herrschen hier zwischen Mai und September/Oktober optimale Bedingungen für deinen Badeurlaub. Für die Stadtbesichtigung - beispielsweise in Rom - empfiehlt sich die Anreise in den etwas gemäßigteren Frühlings- und Herbstmonaten. Die ewige Stadt ist zwar grundsätzlich zu jeder Jahreszeit eine Reise wert, allerdings beginnt im Juni in der italienischen Hauptstadt die heißeste Zeit im Jahr. Tagsüber werden bis zu 35 Grad erreicht, und auch die Nächte bieten kaum Abkühlung. Ein Hotel mit guter Klimaanlage ist während dieser Reisezeit also Pflicht. Ganz ähnlich verhält es sich in Florenz, auch hier klettern die Temperaturen im Juli über 30 Grad. Deinen Aktivurlaub in der Toskana solltest du also besser ebenfalls in den Frühling bzw. Herbst verschieben. Dann ist auch ein Besuch in den Weingütern besonders lohnenswert, denn zum Einen kannst du deine Weinprobe bei den nun milderen Temperaturen besser genießen, zum anderen kannst du im Herbst auch bei der Weinlese zusehen und dich am Farbenspiel der roten und gelben Weinreben erfreuen. 

Im Norden Italiens erwarten dich das ganze Jahr über etwas geringere Temperaturen, allerdings wird es auch hier mit Tiefstwerten von circa 5 Grad zwischen Dezember und Februar selten richtig frostig. Eine Ausnahme bilden natürlich die Skigebiete in den Alpen und den Dolomiten. Je nach Region kannst du hier bis in den Sommer hinein - in einigen Gebieten sogar ganzjährig - auf Schnee hoffen. Am Gardasee dagegen sind auch die Winter mild und die Sommer sehr warm. Mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von etwa 17 Grad liegt Norditalien zwar etwa ein Grad unter dem Wert Siziliens, aber doch deutlich über den etwa 10 Grad, die Deutschland vorweisen kann. Die beste Reisezeit für die Region liegt in den Monaten zwischen Juni und September, wenn die Regentage ihren Tiefst- und die Temperaturen ihren Höchstwert erreichen. Genieße bei bis zu 30 Grad den Sprung ins kühle Nass oder erkunde die zahlreichen Sehenswürdigkeiten rund um den größten See Italiens. Für einen Besuch des Freizeitparks Gardaland empfiehlt sich die Anreise außerhalb der italienischen Sommerferien, die in der Regel Anfang/Mitte Juni beginnen.

Insider-Tipps

Ausflüge & Aktivitäten
Tour durch die Höhle Is Zuddas: Die Tropfsteinhöhle an der Südwestküste Sardiniens beeindruckt mit bizarren Stalagmiten und Stalagtiten, die du auf gesicherten Wegen entlang des Rundgangs ausgiebig bewundern kannst. Tickets & weitere Infos:

Vatikanische Museen & Sixtinische Kapelle: Eines der Highlights bei jedem Besuch in Rom. Sieh dir die Laokoon-Gruppe an, bewundere die Fresken in den Stanzen des Raffael und staune über die weltbekannten Deckengemälde Michelangelos in der Cappella Sistina. Tipp: Um Wartezeiten zu vermeiden, solltest du dir die Eintrittskarten vorab online kaufen.

Food-Tour durch Venedig: Auf einem etwa 2,5-stündigen Rundgang lernst du verschiedene Weinbars kennen, unternimmst einen Rundgang über den Markt von Rialto und eine kurze Traghetti-Fahrt. Natürlich hast du während der Tour auch Gelegenheit, leckere Cicchetti zu probieren, kleine Brothappen, für die die Lagunenstadt besonders bekannt ist. Weitere Informationen & Tickets:

Sport & Action
Canyoning auf Sardinien: An der Tour am Rio Zairi haben auch Einsteiger ihren Spaß: Zwischen rauschenden Wasserfällen, rasanten Rutschen und maximal 5 Meter hohen Sprüngen können sogar junge Abenteurer erste Canyoning-Erfahrungen sammeln. Klick hier für mehr Infos.

Engelsflug in Castelmezzano: Beim Volo dell'Angelo fliegst du - mehr oder weniger - engelsgleich durch die Schlucht zwischen Castelmezzano und Pietrapertosa. Nichts für schwache Nerven, aber dein Mut wird mit einer wirklich zauberhaften Aussicht belohnt.

Schneeschuhwanderung in Venezien: Erkunde auf einer sechsstündigen Tour die verschneite Schönheit der Dolomiten nahe Cortina d'Ampezzo. Bei deiner Wanderung am Fuße des Tofane verfolgst du die Spuren von Wildtieren und genießt im Anschluss eine leckere Mahlzeit in einer Schutzhütte. Hier buchen:

Natur & Kultur
Radwandern in Südtirol: Rund um Bozen laden dich malerische Weinhügel, romantische Dörfer und kristallklare Seen zur ausgedehnten Radtouren ein. Ob du nur einen Kurztrip auf dem Drahtesel unternimmst oder ausgedehnte Etappen auf dem Etschtal Radweg, auf der Via Claudia Augusta oder der Weinradroute Süd unterwegs bist - dich erwarten zahllose spektakuläre Ausblicke.

Sassi di Matera: Die Stadt Matera in Süditalien ist besonders für ihre Sassi bekannt, Höhlensiedlungen, die direkt an den steilen Felswänden liegen und seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Bis in die 50er Jahre hinein waren die gut erhaltenen Höhlen noch bewohnt.

Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano: Der Nationalpark in der Provinz Salerno ist nicht nur das Zuhause von Steinadlern, Habichten, Wildkatzen und vielen weiteren Tierarten, sondern hat mit den Ausgrabungsstätten Paestum und Velia sowie dem Kartäuserkloster von Padula auch einige kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Essen & Trinken
Essen in der Höhle: Das Restaurant Grotta Palazzese in Poligno a Mare wartet mit einem ganz besonderen Ambiente auf - hier wird dir das Essen in einer waschechten Tropfsteinhöhle serviert. Zudem ist die Grotte nach einer Seite hin offen, sodass die Gäste nicht nur den Blick auf die beeindruckenden Felsformationen sondern auch eine zauberhafte Aussicht auf das Meer genießen können. Mehr Infos:

Vuliò: Genieße typisches Streetfood aus Apulien! Probiere Paposcia, eine leckere Brotspezialität mit frischem, leckerem Belag. Nur wenige Meter vom Petersdom entfernt genießt du hier einen der leckersten Snacks in Rom. Klick hier für weitere Infos.

SENZ'ALTRO Bistrot: Unweit des Torbogens Porta alla Croce liegt dieses charmante Bistro in Florenz, das dich mit mediterranen Köstlichkeiten verwöhnt. Weitere Informationen.

Kulinarik

Pizza, Pasta, Vino - diese drei Schlagworte fallen wohl den meisten Menschen ein, wenn sie an die italienische Küche denken. Doch natürlich ist der Speisezettel der Italiener weitaus vielfältiger. Eine typische Hauptmahlzeit - die in der Stiefelrepublik übrigens vorzugsweise abends eingenommen wird - besteht aus Antipasti (Vorspeisen) sowie dem Primo piatto (erster Gang) und dem Secondo piatto (zweiter Gang). Als Abschluss des Mahls werden gerne Dolci (Desserts) gereicht. Bei festlichen Anlässen können die Antipasti, erster und zweiter Gang sowie die Desserts auch aus mehreren Gerichten bestehen, die entweder zusammen zur Auswahl oder nacheinander aufgetischt werden. Werden mehrere Vorspeisen gereicht, beginnt man das Essen in der Regel mit kalten Vorspeisen (z.B. Caprese, verschiedenen Wurst- oder Schinkenplatten, Krabbencocktails oder Vitello tonnato). Danach werden warme Antipasti, wie beispielsweise Parmigiana, mariniertes Gemüse oder frittierte Zucchiniblüten gegessen, bevor die Menüfolge mit dem ersten Gang weitergeht. Dieser besteht in der Regel aus Pasta-Gerichten, aber auch Gnocchi, Risotto und Suppen werden an dieser Stelle gerne serviert. Als Secondo piatto folgen Fisch, Meeresfrüchte oder Fleisch, verschiedenste Käse- oder Eiergerichte, Gebratenes oder Frittiertes. Sehr beliebt sind an dieser Stelle beispielsweise die Fischsuppe Cacciucco, das Schmorgericht Ossobuco und die Saltimbocca alla Romana. Zum Nachtisch darf es in Italien gerne etwas Süßes sein - typische Desserts wie Gelato, Sorbet, Zabaglione und Tiramisu sind auch bei deutschen Leckermäulchen sehr beliebt. 

Zu einem guten Essen gehört natürlich auch ein gutes Getränk. In Italien mit seiner langen Weinbautradition nimmt natürlich der Rebensaft eine besondere Stellung ein. Insgesamt sind hier etwa 1.000 Rebsorten registriert, darunter Barbera aus dem Piemont, Malvasia, der in Abruzzen und Mittelitalien angebaute Montepulciano, sowie Trebbiano, Sangiovese und Nebbiolo. Eine wichtige Rolle unter den alkoholischen Getränken spielen darüber hinaus Liköre wie Aperol und Campari sowie Digestifs wie Grappa, Limoncello und Amaro. Den Abschluss eines typisch italienischen Essens bildet meist ein leckerer Espresso, der aber auch die Grundlage für weitere beliebte Kaffeearten, wie Cappuccino, Latte macchiato oder Caffè corretto bilden kann. Bei letzterer Variante wird der Espresso mit hochprozentigem Alkohol - meist wird Grappa verwendet - verfeinert. 

Beim Essen gehen in Italien gilt es, einige Verhaltensweisen zu beachten. Wer in einem Restaurant gleich gezielt einen freien Tisch ansteuert, beim Essen gehen in der Gruppe auf Einzelzahlungen besteht oder beim Spaghettiessen einen Löffel zur Hilfe nimmt, outet sich sehr gekonnt als Touri. Besser ist es, am Eingang auf den Kellner zu warten, der einem einen freien Tisch zuweist. Beim Bezahlen machen Italiener zunächst die Bedienung mit einem dezenten Wink und einem "Scusi'" auf sich aufmerksam und zahlen anschließend den Gesamtbetrag pro Tisch. Die Spaghetti schließlich werden einfach am inneren Tellerrand auf die Gabel gedreht. Eine Besonderheit gilt es auch für Kaffeetrinker zu beachten. Anders als in Deutschland, werden Cappuccino, Latte Macchiato & Co nur vormittags getrunken - nachmittags genießen die Italiener ausschließlich Espresso. Wer diesen an der Bar statt am Tisch trinkt, kann übrigens Geld sparen - an der Theke gelten gesetzlich festgelegte Höchstpreise. Sobald sich der Gast an den Tisch setzt, darf der Wirt dagegen frei entscheiden, welchen Zuschlag er für den Service berechnet. Ein Trinkgeld ist in Italien in der Gastronomie eher unüblich, lediglich in Espresso-Bars finden sich hierfür Sparschweine oder Tellerchen. In Restaurants wird stattdessen oft das Coperto erhoben, ein fester Betrag für Gedeck und Brot. 

Facts

Flugzeit: je nach Abflug- und Zielflughafen etwa 1,5 Stunden.
Flughäfen/Direktflüge: Bologna (Direktflüge ab Stuttgart, Berlin, Köln, Düsseldorf, München, Frankfurt/Main), Mailand (Direktflüge ab Köln, Berlin, Nürnberg, Stuttgart, Frankfurt/Main, Hamburg, Düsseldorf, München), Rom (Direktflüge ab Nürnberg, Frankfurt/Main, Köln, Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf), Palermo (Direktflüge ab Nürnberg, Memmingen, München, Frankfurt/Main), Venedig (Direktflüge ab Frankfurt/Main, Stuttgart, Berlin, Hamburg, München), Cagliari (Direktflüge ab Berlin), Olbia (Direktflüge ab Berlin, Frankfurt/Main), Verona (Direktflüge ab Köln, Frankfurt/Main, München, Stuttgart), Bari (Direktflüge ab Baden-Baden, Stuttgart, Berlin, Frankfurt/Main, München), Neapel (Direktflüge ab Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Köln, München, Frankfurt/Main), Catania, Pisa, Lamezia Terme, Alghero Sardina, Florenz (Direktflüge ab Düsseldorf, Frankfurt/Main, München), Ancona (Direktflüge ab München), Brindisi (Direktflüge ab Berlin), Genua (Direktflüge ab Berlin, Frankfurt/Main, München), Reggio Calabria, Trapani Birgi, Triest (Direktflüge ab Frankfurt/Main, München), Turin (Direktflüge ab Berlin, Frankfurt/Main, München)
Währung: Euro
Zeitverschiebung: keine
Beste Reisezeit: Die beste Reisezeit für deinen Urlaub in Italien hängt natürlich von deinen Vorlieben, der Zielregion und den geplanten Aktivitäten ab. Sonnenanbeter, die ihren Badeurlaub in Italien verbringen möchten, kommen in den Monaten zwischen Juni und August auf ihre Kosten, wenn die Temperaturen im ganzen Land hochsommerliche Werte erreichen. Wen es etwas früher in die Sonne zieht, der sollte über eine Reise nach Sizilien nachdenken. Bereits im März klettert das Thermometer hier auf 20 Grad, und im Blütenmeer von Mandelbäumen und Klatschmohn ist der deutsche Winter schnell vergessen. Das Bad im Meer ist um diese Zeit allerdings nur etwas für Hartgesottene - das Wasser erreicht um diese Jahreszeit höchstens 15 Grad. Auch in den übrigen Landesteilen sind die Frühlings- und Herbstmonate besonders bei Städtereisenden und Aktivurlaubern beliebt. Entdecke bei angenehmen Temperaturen die Sehenswürdigkeiten von Rom, Neapel, Florenz, Pisa oder Venedig, unternimm eine Radtour durch die Toskana oder wandere durch die malerischen Landschaften der Emilia-Romagna. Im Winter schließlich zieht es viele Urlauber in die Skigebiete in den Alpen und im Apennin, aber natürlich locken auch die Dolomiten Wintersportfans aus Nah und Fern.
Reisevorbereitungen: Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Italien lediglich einen Personalausweis oder einen gültigen vorläufigen Personalausweis. Aufgrund verstärkter Kontrollen innerhalb des Schengen-Raumes wird geraten, auch bei Anreise im eigenen Pkw, mit der Bahn, mit dem Bus usw. in jedem Fall einen Personalausweis (bzw. gültigen vorläufigen Personalausweis) oder Reisepass mitzuführen. Reisedokumente dürfen maximal ein Jahr abgelaufen sein. Eine Ausnahme bildet der vorläufige Personalausweis, dieser muss gültig sein. Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten außerdem eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten mit sich führen. Weitere Informationen findest du auf der Website des Auswärtigen Amtes.

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