Kulinarische Schätze Spaniens

Hol' dir die spanischen Köstlichkeiten nach Hause

Magazin Tipps & Tricks Kulinarische Schätze Spaniens

Kulinarische Schätze Spaniens

Hol' dir die spanischen Köstlichkeiten nach Hause

06.05.2020 - Von herzhaften Tapas über saftige Paella bis hin zu süßen Köstlichkeiten: Die spanische Küche hat einiges zu bieten. Wer immer noch von den vielfältigen Geschmackserlebnissen aus dem letzten Spanien-Urlaub träumt, sollte diese Rezepte unbedingt ausprobieren und sich ein kleines Stück Spanien in die eigenen vier Wände zaubern. In diesem Sinne ¡que aproveche! - guten Appetit!

Aioli - Das Allroundtalent der spanischen Küche

Aioli - Das Allroundtalent der spanischen Küche
Los geht's mit der köstlichen Knoblauch-Mayonnaise, die aus der spanischen Küche nicht mehr wegzudenken ist. In den landestypischen Bodegas und Bars erhält man sie mit ein bisschen Brot und Oliven vorab oft als Aperitif, der schon einmal etwas den Appetit anregt, bevor es ans Hauptgericht geht. Natürlich kannst du Aioli auch als Tapas bestellen und nach Lust und Laune mit anderen schmackhaften Kleinigkeiten mischen. Das Tolle an Aioli: Sie ist nicht nur extrem lecker, sondern auch flott zubereitet:

Zutaten
  • 250 ml Pflanzenöl, zum Beispiel Rapsöl oder Olivenöl
  • 1 Ei
  • 1 EL Essig
  • 1/2 EL Zucker
  • Prise Salz
  • 1 TL Senf
  • 3 Knoblauchzehen

Zubereitung

Achte darauf, dass alle Zutaten in etwa die gleiche Temperatur haben. Püriere dann Ei, Essig, Zucker, Salz, Senf und Knoblauch mit einem Mixstab. Gib das Pflanzenöl langsam hinzu und vermenge alles mit dem Mixer, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Tapas - Kleine Portionen für jeden Geschmack

Tapas - Kleine Portionen für jeden Geschmack
Was wäre die spanische Küche ohne ihre vielfältigen Tapas? Ob Fisch, Fleisch oder Gemüse: hier ist für jeden Geschmack das Passende dabei. Den Namen verdanken die kleinen Appetithäppchen übrigens dem spanischen Wort für "Deckel", da sie ursprünglich gratis zu Getränken gereicht wurden. Mit etwas Glück findest du in Spanien auch heute noch Tapas-Bars der alten Schule, in welchen du zu einem kühlen Erfrischungsgetränk eine kulinarische Überraschung aufs Haus erhältst. Bist du auf den Geschmack gekommen und möchtest einige Klassiker selbst zubereiten? Dann nichts wie los!

Albóndigas - Die spanische Antwort auf Frikadellen


Die leckeren Fleischbällchen sind der Star unter den spanischen Tapas! Meist werden sie in Tomatensauce serviert, die je nach Gusto auch Erbsen und Möhren enthalten kann. Hier ein kleines Rezept für dein Geschmackserlebnis zuhause:

Zutaten für die Fleischbällchen
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • 2-3 EL Paniermehl
  • 2-3 EL Petersilie
  • Salz zum Abschmecken
  • Pfeffer
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

Zutaten für die Sauce
  • 250 g Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 TL Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Zucker
  • 1 große Dose Tomaten, in eigenem Saft, grob
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • Salz zum Abschmecken
  • frischer Pfeffer
  • 1 getrocknete Chilischote

Zubereitung

Das Hackfleisch mit allen Zutaten vermengen und kleine Bällchen formen. Diese mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze gleichmäßig anbraten. Nimm die Bällchen aus der Pfanne heraus, sobald sie nicht mehr auseinander fallen und stelle sie beiseite.

Schneide die Zwiebeln in feine Würfel, den Knoblauch in dünne Scheiben und dünste beides glasig an. Gebe die Lorbeerblätter, den Thymian und etwas Zucker hinzu. Füge die Tomaten dazu und lasse alles zusammen aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe und Chili abschmecken und 20 Minuten köcheln lassen. Gib anschließend die Hackfleischbällchen wieder in die Sauce und lass sie darin gar ziehen.

Tortilla de patatas - Spanisches Omelett der Extraklasse


Kartoffeln treffen Ei: Diese traditionelle Köstlichkeit ist schnell zubereitet und schmeckt dabei auch noch besonders gut.

Zutaten
  • 500 g Kartoffeln
  • 150 g Zwiebeln
  • 4 Eier
  • 250 ml Olivenöl
  • Salz zum Abschmecken

Zubereitung

Schäle die Kartoffeln und schneide sie in kleine Würfel. Etwas Salz hinzufügen und die Zwiebeln kleinhacken. Erhitze etwa 250 ml Ölivenöl in einer Pfanne mit circa 24 cm Durchmesser, gib die Kartoffelwürfel hinzu und achte darauf, dass diese knapp mit Öl bedeckt sind. Lasse die Kartoffeln 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Die Zwiebeln währenddessen in einer zweiten Pfanne mit ein bisschen Olivenöl anbraten bis sie goldbraun sind. Die Eier in einer Schüssel mit den Schneebesen kräftig schlagen und salzen. Trenne die Kartoffeln mithilfe eines Siebes vom Olivenöl. Kartoffeln und Zwiebeln zu Eiern in die Schüssel geben und 5 Minuten ziehen lassen. Erhitze etwas Olivenöl auf hoher Stufe in einer Pfanne und gib die Masse hinzu. Wenn deine Tortilla langsam braun wird, kannst du sie mithilfe eines Tellers wenden. Kurz zu Ende braten lassen - fertig!

Tipp für Koch-faule


Die Sehnsucht nach der spanischen Küche ist groß, die Lust auf eine Runde Kochen aber eher klein? Wem gerade einfach nicht nach Kochen zu Mute ist, der kann mit einem kurzen Gang in den Supermarkt Abhilfe schaffen. In jedem gut sortierten Lebensmittelladen gibt es spanische Köstlichkeiten als Konserven oder im Gläschen, die viel leckerer sind als der zweifelhafte Ruf von "Dosenfraß" zunächst vermuten lässt. Selbst der waschechte Spanier greift im Heimatland manchmal beherzt zu Tapas aus der Dose. Also, worauf wartest du noch? Probiere dich durch Oliven, salzige Anchovis (eingelegte Sardellen) in Öl, Boquerones en vinagre (Sardellen in Essig) oder Muscheln.

Paella - Der Klassiker

Paella - Der Klassiker
Das spanische Reisgericht aus der Pfanne ist wohl DAS Nationalgericht schlechthin. Obwohl die Wurzeln der Paella in der valencianischen Küche liegen, ist sie mittlerweile im ganzen Land beliebt und wird regional unterschiedlich zubereitet. Neben der klassischen Paella Valenciana mit Gemüse und hellem Fleisch mit Kaninchen oder Huhn gibt es die Paella de marisco mit diversen Meeresfrüchten, mixta mit Fleisch und Fisch sowie Paella de verdura für Vegetarier. Die Zubereitung nimmt zugegebenermaßen ein bisschen mehr Zeit in Anspruch, belohnt wird man aber mit einem der köstlichsten Gerichte der spanischen Küche.

Zutaten
  • 8 große Gambas
  • 250 g kleine Gambas
  • 300 g Muscheln, tiefgekühlt
  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 2 Paprikaschoten
  • 6 Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 300 g Rundkornreis
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100 g Erbsen
  • 1 Liter Fischbrühe
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer und Salz zum Abschmecken
  • 1 Dose Safran
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 Zitronen

Zubereitung

Hähnchen, Paprika, Tomaten und Zwiebeln in einer großen Pfanne in Olivenöl auf hoher Hitze anbraten. Reis kurz darin anschwitzen und 2/3 der Brühe hinzugeben. Füge nun Knoblauch, Tomatenmark, Erbsen und die Gewürze hinzu und lass alles 15 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln. Mische die aufgetauten Gambas unter und "belege" die Pfanne mit den großen Gambas und Muscheln. Weitere 10 Minuten köcheln lassen und mit Zitronenspalten servieren.

Crema catalana - Der süße Abschluss

Crema catalana - Der süße Abschluss
Aromatische Vanilleschoten treffen eine Schicht aus karamellisiertem Zucker und erschaffen gemeinsam dieses köstliche Dessert. Bei Crema catalana handelt es sich - wie der Name bereits verrät - um eine Spezialität Kataloniens, die sowohl geschmacklich als auch optisch an die französische Crème brûlée erinnert. Bereits seit dem Mittelalter begeistern sich die Spanier für den süßen Leckerbissen, den du im Handumdrehen selbst zubereiten kannst:

Zutaten
  • 500 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zitrone
  • 40 g Speisestärke
  • 6 Eigelb
  • 100 g Zucker 
  • 4 EL braunen Zucker
  • 1 TL Puderzucker

Zubereitung

Etwa 80 Milliliter Milch beiseite nehmen und mit Stärke verrühren bis eine cremige Konsistenz entsteht. Restliche Milch mit Vanillemark und Zitronenschale im Stück aufkochen lassen. Gib das Eigelb in eine Schüssel und verrühre es mit Zucker. Nimm die Milch vom Herd, entferne die Zitronenschale und rühre die Stärke unter. Die heiße Milch nun unter Rühren vorsichtig zur Eigelbmasse gießen. Erneut in den Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen bis die Creme etwas andickt. Fülle die Creme in 4 Förmchen und stelle diese 3 Stunden kalt. Braunen Zucker in einer Pfanne erhitzen und karamellisieren lassen. Karamell anschließend auf Creme verteilen. Fertig!
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