Thailand


Urlaubsparadies zwischen Tradition und Moderne

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Urlaubsparadies zwischen Tradition und Moderne

Urlaub in Thailand erfreut sich auch in Deutschland kontinuierlicher Beliebtheit. Beim Baden an traumhaft weißen Sandstränden, beim Sightseeing in Bangkok oder beim Wandern in den beeindruckenden Naturlandschaften - das Land in Südostasien fasziniert auf vielfältige Weise.

Land & Leute

Land & Leute
Thailand gehört zu den beliebtesten Fernreisezielen der Deutschen. Badeurlauber freuen sich besonders im Süden auf weiße, palmenbestandene Traumstrände an den Küsten, Kulturbegeisterte besuchen die unzähligen Tempelanlagen und Städtereisende lassen sich im quirligen Leben in der Millionenmetropole Bangkok einfach mal treiben. Bekannt ist Thailand aber auch für seine spektakulären Naturschönheiten. Beim Rafting, Trekking, Mountainbiking oder Bergsteigen kannst du faszinierende Tiere, exotische Pflanzen und unvergessliche Landschaften kennenlernen. Die Regenwälder im Süden und Westen sind Heimat von unzähligen Tierarten wie Gibbons, Malaienbären, Geckos und Tigern, und natürlich fühlen sich auch Papageien, Pfauen und  Beos in den Dschungellandschaften ausgesprochen wohl. Weniger artenreich, aber nicht minder sehenswert sind die thailändischen Mangrovenwälder wie der Wald von Tha Pom im Südwesten. Mächtige Baumwurzeln und kristallklares Wasser bestimmen hier das Bild. Durch das Aufeinandertreffen von Salz- und Süßwasser im Kanal Khlong Song Nam entsteht hier ein einzigartiges Ökosystem, das Urlauber mit Booten oder über einen hölzernen Trail erkunden können. Wenn du in deinem Urlaub asiatische Elefanten sehen möchtest, solltest du in die gebirgige Region an der Grenze zu Myanmar reisen, wo die beliebten Dickhäuter in freier Wildbahn leben. 

Darüber hinaus ist Thailand auch wegen der freundlichen und gelassenen Lebensart seiner Einwohner beliebt. Die Thai scheinen einfach immer ein Lächeln auf den Lippen zu haben und sich auch von ernsteren Problemen nicht unterkriegen zu lassen. Ihre Lebensphilosophie ist von den Begriffen "sanuk" (Spaß haben), "sabai" (Wohlfühlen) und "suay" (schön sein) geprägt. Es ist wichtig, dass etwas  - oder jemand - gut aussieht, auch unabhängig davon, was wirklich dahinter steckt. Die Menschen gehen hier optimistisch durch's Leben und besitzen den unbedingten Willen, sich diesen Optimismus auch durch unangenehme Erfahrungen nicht verderben zu lassen. Dennoch ist das Leben der Thai durch zahlreiche gesellschaftliche und kulturelle Normen geprägt, die auch von Touristen beachtet werden sollten. Einige Gesten oder Körperhaltungen, die in Europa völlig normal sind, können in Thailand schnell zu Missverständnissen führen. Streichelt beispielsweise ein Urlauber ein thailändisches Kind über den Kopf, ist dies mit Sicherheit freundlich gemeint - für Thai aber eine schwere Beleidigung. Der Kopf gilt hier als Sitz der Seele eines Menschen und heiligster Körperteil, der auf keinen Fall von Fremden berührt werden sollte. Auch die Berührung der Füße ist absolut tabu, sie gelten als unrein - sogar das Sitzen mit übereinander geschlagenen Beinen ist verpönt, denn schließlich kann es dabei passieren, dass man mit der Fußspitze auf sein Gegenüber zeigt - ebenfalls eine schwere Beleidigung. Handelt es sich bei diesen Vorfällen noch um Fettnäpfchen, die die Thai meist der Unwissenheit der Touristen zuschreiben und über die sie mit einem "Mai Pen Rai" (Macht doch nichts) hinwegsehen, können andere Vergehen mit Geld- oder Gefängnisstrafen enden. Besonders, was die Ehre der Königsfamilie betrifft, kennt man in Thailand keinen Spaß: Nicht nur das willentliche Beleidigen des Königs oder eines der Familienmitglieder hart bestraft wird, sondern auch der falsche Umgang mit seinem Konterfei. Wer beispielsweise einen Geldschein mit dem Bild des Königs zerknüllt, sollte sich auf den Zorn der Thai gefasst machen. Weitere Regeln, wie angemessene Kleidung in Tempeln oder das Schuhe ausziehen beim Betreten von Wohnungen und Heiligtümern, sind auch aus anderen Urlaubsländern bekannt. Touristen, die sich diesen Gepflogenheiten anpassen und den Einheimischen mit der gleichen Offenheit und Freundlichkeit entgegentreten, wie umgekehrt, werden in ihrem Urlaub ein faszinierendes Land mit Menschen erleben, deren Gastfreundschaft und Warmherzigkeit sie so schnell nicht vergessen werden.
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Klima & Wetter

Klima & Wetter
Mit einer Fläche von 513.115 km² nimmt Thailand einen enormen Teil der Landfläche Südostasiens ein. Von der Grenze zu Myanmar und Laos im Norden bis zur Grenze zu Malaysia im Süden erstreckt sich das thailändische Staatsgebiet auf 1.770 Kilometern, von Myanmar im Westen bis nach Laos im Osten sind es maximal 780 Kilometer. Die große Ausdehnung wirkt sich auch auf die klimatischen Bedingungen aus. Hauptunterscheidungsmerkmal der Jahreszeiten in Thailand sind nicht so sehr die Temperaturen, die je nach Region ganzjährig deutlich über der 20-Grad-Marke liegen können, sondern vielmehr die Regenwahrscheinlichkeit. Bedingt durch die Monsunwinde herrschen im Norden, im Zentrum, im Osten und im Süden unterschiedliche Regen- und Trockenzeiten, die je nach geografischer Lage verschiedene Niederschlagsmengen mit sich bringen. In Nordthailand - etwa in Chiang Mai, Chiang Rai und dem goldenen Dreieck - wird zwischen einer warmen und einer (verhältnismäßig) kalten Jahreszeit sowie einer Regenzeit unterschieden. In den warmen Monaten März - Juni erreichen die Temperaturen Spitzenwerte von 36°C, aber auch in den "kalten" Monaten von Oktober - Februar werden selten unter 10 Grad gemessen, die Höchsttemperaturen erreichen auch dann noch die 30-Grad-Marke. Deutlicher hebt sich die Regenzeit von Juli bis September hervor. Auch dann ist es noch sehr warm, allerdings ist mit bis zu 20 Regentagen im Monat zu rechnen - in der Trockenzeit sind es maximal 7. 

Ein ganz ähnliches Bild bietet sich auch in den übrigen Landesteilen, allerdings ist zu beachten, dass sich die Regenzeit je nach Region deutlich verschiebt. An der Westküste Südthailands mit der beliebten Urlaubsregion Phuket beispielsweise liegt sie in den Monaten zwischen April und Oktober und ist zudem deutlich ausgeprägter, als im Rest Thailands. Zum Teil können sogar die Fährverbindungen nach Koh Lanta, Koh Kradan, Koh Muk und weiteren Inseln wegen des schlechten Wetters unterbrochen werden. Die beste Reisezeit für diese Region liegt folglich in der Trockenzeit zwischen November und März. Genau umgekehrt verhält es sich an der Ostküste mit Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao. Die Regenzeit liegt hier in den Monaten zwischen November und Mai, und auch hier ist mit hohen Niederschlagsmengen zu rechnen. Deinen Urlaub in dieser Region planst du also am besten in der Zeit von Juni bis Oktober. Die beste Reisezeit für deine Städtereise nach Bangkok in Zentralthailand liegt schließlich zwischen November und Mai, denn dann herrschen hier Temperaturen von bis zu 34° Celsius und wenig Regen.

Insider-Tipps

Insider-Tipps
Natürlich verfügt Thailand über traumhafte Strände, an denen du einfach mal ausspannen und die Sonne bei einem ausgiebigen Badeurlaub genießen kannst. Wenn du darüber hinaus auch Land und Leute kennenlernen, dich amüsieren, lecker essen und das ein oder andere Abenteuer erleben möchtest, haben wir hier eine Auswahl der schönsten Aktivitäten in Thailand für dich zusammengestellt.

Ausflüge & Aktivitäten
Tuk-Tuk fahren in Bangkok: Es gibt keinen authentischeren Weg, wenn du in Bangkok schnell von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten gelangen möchtest. Steige in eines der dreirädrigen Gefährte und tauche ganz tief ein in das lebendige Verkehrsgewimmel der thailändischen Hauptstadt. 

Sanctuary of Truth: Der Tempel in Pattaya gehört wohl zu den außergewöhnlichsten Bauwerken in Thailand. Überall finden sich hier Schnitzereien aus Teakholz, die mythologische Figuren darstellen. Das 1981 begonnene Projekt eines thai-chinesischen Geschäftsmanns wird bis heute ausgebaut und gleichzeitig restauriert, und in der Werkstatt haben die Besucher Gelegenheit, den Schnitzern bei der Arbeit zuzusehen. 

Dschunkenfahrt an der Küste: Kreuze auf einer siamesischen Dschunke vor der Küste von Krabi und erlebe eine atemberaubende Bootstour zu den Inseln vor Railay. Ein wahres Highlight erwartet dich abends am Pranang Beach: Im warmen Wasser leuchtet biolumineszentes Plankton und lädt dich zum spektakulärsten Bad deines Lebens ein. Mehr erfahren

Sport & Action
Tauchen vor Koh Tao: Die Insel im Golf von Thailand punktet mit kristallklarem Wasser und einer schillernden Unterwasserwelt. An verschiedenen Tauchspots - unter anderem am Mango Beach, White Rock, Nang Youan Pinnacle und den Japanese Gardens kommen sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Taucher auf ihre Kosten. 

Wandern im Khao Yai Nationalpark: Der Nationalpark in den Sankamphaeng-Bergen gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und verzaubert dich mit malerischen Wasserfällen, wild lebenden Elefanten und hunderten exotischen Vogelarten. Darüber hinaus sind hier Affen, Leoparden und viele weitere Regenwaldbewohner zu Hause.

Höhlentour im Kajak: Mit dem Kajak erkundest du die Meereshöhlen an der Bucht Phang Nga und erlebst die einzigartige Kulisse der Kalksteinhöhlen. Auf deiner Tour beobachtest du Makaken, Reiher, Seeadler und weitere tierische Bewohner der Küste und kannst deinen Tag beim malerischen Loy-Krathong-Fest abschließen. Weitere Infos & Buchung

Natur & Kultur
Inselhopping auf den Adamanen: Mit dem Segelboot erkundest du die Naturschönheiten der James-Bond-Insel Khao Phing Kan, entdeckst den Nationalpark auf Koh Haa, schwimmst an den Stränden von Koh Phi Phi und schnorchelst vor Koh Raja Noi. Freu dich auf weiße Sandstrände, einsame Buchten und ein unvergessliches Abenteuer. Mehr lesen & buchen

Die Brücke am Kwai: Die Brücke über den Kwai wurde während des Zweiten Weltkrieges im Rahmen der Bauarbeiten für die Thailand-Burma-Eisenbahn errichtet und erlangte später durch den Roman von Pierre Boulle und die Verfilmung von David Lean internationale Bekanntheit. Heute sind noch Überreste der Brücke zu sehen, außerdem widmet sich ein Museum den Zwangsarbeitern, die das Bauwerk im Jahr 1942 errichten mussten.

Elefanten treffen: Wenn du asiatische Elefanten fast wie in freier Wildbahn erleben, und ihnen gleichzeitig ganz nahe kommen möchtest, bist du im Elephant Nature Park in Chiang Mai genau richtig. Hier steht das Wohl der Tiere im Mittelpunkt, auf Shows und Elefantenreiten wird daher verzichtet. Stattdessen wird den Besuchern ermöglicht, bei der Pflege und Fütterung mitzuhelfen und so auf ungewohnte Weise in Kontakt zu den Dickhäutern zu treten.

Essen & Trinken
Garküchen: Sie bestimmen das Straßenbild in den Städten Thailands. Genieße das typisch asiatische Streetfood und schlemme dich durch Phat Thai, Frühlingsrollen, verschiedenste Reisgerichte und vieles mehr.

Goji Kitchen Bar: Das Restaurant im Bangkok Marriott Marquis Queen's Park Hotel begrüßt seine Gäste - à la carte oder am Buffet - mit thailändischen, asiatischen und europäischen Spezialitäten. Genieße frische Meeresfrüchte, leckeren Wein oder zartes Fleisch und lass dich vom freundlichen Service rundum verwöhnen. Mehr Infos

Thong Dee The Kathu Brasserie: Die Brasserie in Phuket verwöhnt ihre Gäste mit einer erlesenen Auswahl europäischer und thailändischer Spezialitäten. Hergestellt aus frischen Zutaten und appetitlich angerichtet sind die Gerichte nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein Augenschmaus. Weitere Informationen

Kulinarik

KulinarikDie thailändische Küche ist ohne Reis kaum vorstellbar. Selbst der Ausdruck für "eine Mahlzeit zu sich nehmen" - kin khao - heißt wörtlich übersetzt, ganz unabhängig von der Art der Speisen, nichts anderes als "Reis essen". Während in Nordthailand vor allem Klebreis auf den Tisch kommt, bevorzugen die Bewohner der übrigen Landesteile den lockeren, duftigen Jasminreis, der gerne in gebratener Form serviert wird. Ein weiteres Grundnahrungsmittel in Thailand sind die Nudeln, die aus Weizenmehl (Bami), Reismehl (Kuai Tiao oder Khanom Chin) oder Mungbohnen-Mehl (Glasnudeln, Wun Sen) hergestellt werden können. Zum Würzen verwenden Thai gerne eine Fischsauce aus Sardellen, Wasser und Salz oder eine Khrueang Kaeng genannte Würzpaste, die je nach Gericht unterschiedlich scharf ausfallen kann. Je nach Art des Servierens wird in Thailand zwischen Ein-Teller- und Gemeinschaftsgerichten unterschieden. Ein-Teller-Gerichte zeichnen sich dadurch aus,  dass sie auf einem einzigen Teller angerichtet und von einer einzigen Person gegessen werden. Die einzelnen Zutaten können dabei entweder zusammen - zum Beispiel im Wok - oder getrennt zubereitet werden. Ein typisches Ein-Teller-Gericht ist Phat Thai - gebratene Nudeln mit Chili, Limette, Fischsauce und Rohrzucker. Im Gegensatz dazu erhalten bei den Gemeinschaftsgerichten alle Teilnehmer einer Mahlzeit lediglich den Reis - seltener Nudeln - auf einem eigenen Teller. Alle anderen Bestandteile wie Fleisch, Fisch oder Gemüse werden in Schalen auf den Tisch gestellt, an denen sich jeder bedienen kann. Als Gemeinschaftsgerichte werden beispielsweise die beliebten Kaeng serviert, flüssige Eintöpfe und Suppen, die in Deutschland oftmals als Thai-Curry bezeichnet werden.

Generell setzt sich ein typisch thailändisches Menü aus einer Suppe, einem Curry-Gericht oder einem scharfen Salat sowie einem Dip aus Fisch und Gemüse zusammen, wobei die Speisen meist zusammen serviert werden. Beim Essen können so scharfe und milde Zutaten ganz individuell komponiert und aufeinander abgestimmt werden. Gegessen wird in der Regel mit Gabel und Löffel, wobei die Gabel nur dazu benutzt wird, die Speisen - die bereits vom Koch in mundgerechte Stückchen zerkleinert wurden - auf den Löffel zu schieben. Als unfein gilt es dagegen, die Gabel zum Mund zu führen. Essstäbchen werden in Thailand nur verwendet, um chinesische Gerichte zu genießen. Beim Verspeisen von Suppen werden sie zusammen mit dem Löffel genutzt, um Einlagen wie Fleisch, Fisch oder Nudeln zu genießen. 

Wenn du Thailand kulinarisch erkunden möchtest, solltest du dich aber nicht nur auf das Essen im Hotel und in Restaurants beschränken, sondern auch den landestypischen Garküchen einen Besuch abstatten. An den kleinen Straßenständen werden dir von Nudeln über Gemüse und Reis bis hin zu Fleisch und Fisch die unterschiedlichsten thailändischen Gerichte zu kleinen Preisen angeboten. Hygienisch sind diese kleinen Straßenküchen übrigens unbedenklicher, als ihr Ruf. Durch das Kochen und Garen werden Keime abgetötet, die beispielsweise beim frischen Obst oder Leitungswasser im Hotel deutlich bessere Überlebenschancen haben. Und nicht zuletzt achten natürlich auch die Thai auf die Sauberkeit an den Essenständen - ein großer Andrang an Einheimischen vor dem Imbiss ist somit ein gutes Indiz dafür, dass du hier nicht mit "Montezumas Rache" rechnen musst.

Facts

Facts
Flugzeit: ca. 10 Stunden (je nach Abflug- und Zielflughafen)
Flughäfen/Direktflüge: Bangkok (Direktflüge ab München & Frankfurt/Main), Phuket (Direktflüge ab Frankfurt/Main), Chiang Rai, Hat Yai (Songkhla), Khon Kaen, Ko Samui, Krabi, Narathiwat, Lampang, Sukhothai, Trat, Ubon Ratchathani, Udon Thani
Währung: Baht (THB). 1 € = ca. 37,28 THB
Zeitverschiebung: + 6 Std.
Beste Reisezeit: Die beste Reisezeit für Thailand liegt außerhalb der Regenzeit in deinem jeweiligen Urlaubsgebiet. Für Reisen in den Norden eignen sich besonders die Monate Oktober bis Juni, deinen Urlaub an der Westküste Südthailands solltest du zwischen November und März einplanen und die beste Zeit, um die Ostküste Südthailands zu besuchen, sind die Monate Juni bis Oktober.
Reisevorbereitungen: Für die Einreise nach Thailand benötigst du als deutscher Staatsangehöriger einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass oder Kinderreisepass. Deine Reisedokumente müssen bei der Einreise noch mindestens 6 Monate lang gültig sein. Für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen ist kein Visum erforderlich. Bei Einreise ohne Visum musst du allerdings deine Weiter- oder Rückreise durch ein Flugticket oder einen Bus- oder Zugfahrschein nachweisen können. Die zulässige Aufenthaltsdauer wird bei der Einreise von der Einwanderungsbehörde festgelegt, die längste zulässige Aufenthaltsdauer liegt bei 30 Tagen. Eine Verlängerung um längstens 30 Tage ist möglich, sie muss vor Ablauf der eigentlich zulässigen Aufenthaltsdauer beim zuständigen Immgration Bureau beantragt werden. Weitere Informationen zur Einreise nach Thailand findest du auf der Website des Auswärtigen Amtes.

Jetzt noch das alte Bangkok erleben

Jetzt noch das alte Bangkok erlebenIn Bangkok treffen Tradition und Moderne aufeinander, wie in kaum einer anderen Großstadt weltweit. Jahrhundertealte Tempel finden sich neben Wolkenkratzern, und zwischen traditionellen Garküchen ragen Filialen der großen Fast-Food-Riesen aus der Erde. Vor allem die bekannten Tempel und historischen Sehenswürdigkeiten locken Jahr für Jahr unzählige Touristen in die pulsierende Metropole. Zu den beliebtesten Fotomotiven gehört unter anderem der große Königspalast mit der Tempelanlage Wat Phra Kaeo, in der du auch den berühmten Smaragd-Buddha, das Nationalheiligtum Thailands, bewundern kannst. Die 66 cm hohe Statue besitzt der Legende nach magische Kräfte und wird je nach Jahreszeit in unterschiedliche prachtvolle Gewänder gehüllt. Ganz in der Nähe des Großen Palastes liegt mit dem Wat Pho eine weitere sehr bedeutende Tempelanlage. Hauptattraktion ist hier der 46 Meter lange liegende Buddha, eine 15 Meter hohe, vergoldete Statue mit beeindruckenden Perlmuttarbeiten an den Fußsohlen. Das alte Bangkok besteht aber nicht nur aus einer Vielzahl an historischen Gebäuden, sondern auch aus dem quirligen Treiben auf den Straßen. Lass dich von einem der typisch asiatischen Tuk-Tuks durch das Verkehrsgewimmel fahren, genieße an den Garküchen thailändische Spezialitäten oder durchstöbere das Angebot auf den traditionellen Märkten und an den Ständen der kleinen Straßenhändler.

Neben all der Tradition hält in Bangkok aber zunehmend auch die Gegenwart Einzug. Vor allem durch Modernisierungspläne der Regierung wird das traditionelle Leben auf den Straßen in den Hintergrund gedrängt, kleine Händler verschwinden und machen Platz für große Einkaufszentren. Eines der bekanntesten Beispiele für diesen Wandel ist die Khao San Road. Bis vor wenigen Jahren galt die Straße als Paradies für Backpacker und war von Straßenhändlern, Garküchen und Hostels geprägt. Mittlerweile wurden die kleinen Händler vertrieben und immer mehr Backpacker-Hotels machen Platz für Mittelklasse-Unterkünfte. Das Ziel der Thailändischen Regierung ist es, die Metropole sauberer und durchorganisierter zu machen. Doch gerade das Chaos, das zuweilen reichlich unorganisierte und unübersichtliche Treiben ist es, das das einzigartige Flair der Hauptstadt Thailands ausmacht. Individualtouristen, die sich noch vom diesem ganz besonderen Zauber des alten Bangkok verführen lassen möchten, sollten sich also bald auf den Weg nach Thailand machen.
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