Der Berg Montserrat


Steinernes Wahrzeichen Kataloniens

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Steinernes Wahrzeichen Kataloniens

In 1.200 Metern Höhe thront das Sandsteingebirge Montserrat über der katalanischen Landschaft im Osten Spaniens. Wer die imposanten Felswände und die schier unendlichen Weiten des Vorküstengebirges zu Gesicht bekommt, fühlt sich, als sei er hunderte von Kilometern entfernt vom Trubel der Großstädte, den bunten Lichtern und dem geschäftigen Treiben auf den Straßen der Metropole. Dabei sind es gerade einmal 60 Kilometer, die das hügelige, ruhige Hinterland von Kataloniens Hauptstadt Barcelona trennen. Einmal am Montserrat angekommen, kannst du hier die Seele baumeln lassen, eine kleine Bergwanderung unternehmen und das weltbekannte Benediktinerkloster inmitten der atemberaubenden Kulisse bewundern.

Hoch hinaus mit der Seilbahn

Hoch hinaus mit der SeilbahnDer Montserrat macht seinem Namen alle Ehre. Auf deutsch bedeutet der katalanische Begriff so viel wie "Gesägter Berg", was in Anbetracht der zerklüfteten Sandsteingipfel nicht weiter verwundern dürfte. Nicht nur internationale Gäste, sondern auch die Bewohner Barcelonas verschlägt es in die imposante Landschaft, die jede Menge Erholung und Naturerlebnisse verspricht. Stündlich verkehrt zwischen der katalanischen Hauptstadt und der kleinen Gemeinde Monistrol direkt am Montserrat ein Zug. Am Bahnhof von Monistrol angekommen, kannst du deine Erkundungstour mit der lokalen Zahnradbahn - der Cremallera - oder mit der Seilbahn fortsetzen. Bei deiner steilen Fahrt nach oben erwarten dich das weltberühmte Kloster, wunderschöne Wanderwege und beeindruckende Aussichtspunkte. Doch auch weiter unten gibt es jede Menge zu sehen: Ein Bergweg führt dich vom Rosari Monumental de Montserrat, einem übergroßen Rosenkranz, zur Kapelle Santa Cova, der Heiligen Höhle, in der ein Schäferjunge der Legende nach einst eine Marienfigur aus Pappelholz fand, die Montserrat schließlich zum beliebten Pilgerort machte.

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Das weltbekannte Kloster

Das weltbekannte KlosterDas architektonische Highlight des Berges ist zweifelsohne die beeindruckende Benediktinerabtei Santa Maria de Montserrat. Seit rund 1.000 Jahren zieren die steinernen Mauern das endlose Bergpanorama. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Napoleons Truppen zerstört, wurde die Anlage in den darauf folgenden Jahrzehnten weitgehend restauriert und schließlich zur päpstlichen Basilica minor erhoben. Heute umfasst das Kloster eine imposante Basilika mit kunstvollen Glasfenstern und Marmortreppen, in der du nicht nur einem der ältesten Knabenchöre Europas lauschen, sondern auch die Schwarze Madonna, die Mare de Déu de Montserrat, bestaunen kannst. Eine spannende Ausstellung mit faszinierenden Exponaten aus dem alten Ägypten und dem Römischen Reich sowie Gemälden aus dem 19. und 20. Jahrhundert findet sich außerdem im angrenzenden Museu de Montserrat, das mittlerweile mehr als 1.300 Stücke sein Eigen nennen darf. Auch rund um die Klosteranlage lockt die ein oder andere Sehenswürdigkeit, wie beispielsweise die Skulptur "Stufen zum Himmel", die an eine gigantische Wendeltreppe erinnert.

Die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit
Nicht umsonst gehört Spanien zu den absoluten Lieblings-Reisezielen der Deutschen. Jede Menge Sonnenstunden und milde Temperaturen machen das südeuropäische Land zum perfekten Travelspot. Von Mai bis Oktober erwarten dich auch in der Region rund um den Montserrat Temperatur-Höchstwerte zwischen 21 und 28 Grad. Sportliche Outdooraktivitäten können in den heißesten Monaten Juli und August mit täglich durchschnittlich 10 Sonnenstunden jedoch schnell unangenehm werden, weshalb Wanderfans lieber die milderen, aber dennoch warmen Monate Mai, Juni, September oder Oktober ins Auge fassen sollten.
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