Madagaskar - Insel der Lemuren

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Entdecke ein tropisches Naturparadies mit vielen Gesichtern: eine Landfläche doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland mit Regenwäldern, Steppen, Wüsten, Bergregionen, Hochland, Mangrovenwäldern und wunderschönen Palmenstränden. Die vielfältige Flora und Fauna der Insel wird dich so schnell nicht mehr loslassen.

Inselparadies im Indischen Ozean

Madagaskar - Heimat einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt vor der Küste Südostafrikas. Schon vor 150 Millionen Jahren brach die Insel von Afrika ab und bildete so das Fundament für die Vielzahl an endemischen Arten. Die viertgrößte Insel der Welt hat mehrere unterschiedliche Vegetationszonen, die allesamt ein eigenes Klima vorweisen können. Besonders beliebt ist der tropische Regenwald im Osten der Insel. Generell herrscht auf Madagaskar tropisches Klima mit Temperaturen um die 25 Grad, im Hochland und den Steppen kann es aber durchaus auch Temperaturen um den Gefrierpunkt geben! Wenn du eine Reise durch verschiedene Teile der Insel planst, solltest du die klimatischen Unterschiede mit einkalkulieren. Beste Reisezeit und Hauptsaison auf Madagaskar ist von Juli bis Oktober, danach beginnt die Regenzeit.

Zwar gibt es von Deutschland aus keine direkte Flugverbindung, mit Umstieg in Paris oder Dubai erreichst du dein Ziel aber nach ungefähr 13 Flugstunden. Für die Einreise nach Madagaskar benötigst du ein Visum, glücklicherweise kannst du dir dieses direkt bei deiner Ankunft am Flughafen ausstellen lassen. 

Kulturelle Highlights

Piratenmuseum - Arrr! In der Hauptstadt Antananarivo kannst du dieses interessante Museum besuchen und einiges über die Geschichte der Piraten lernen. Madagaskar war zur Blütezeit der Piraterie eines der wichtigsten Piratennester und kann auf eine bunte und brutale Vergangenheit zurückblicken.

Baobaoallee - Bis zu 30 Meter hoch ragen die imposanten Affenbrotbäume in die Höhe. Sie sind ein 800 Jahre altes Überbleibsel, aus dem früher alles bedeckenden tropischen Regenwald und gelten als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region - sie waren sogar als eines der sieben Wunder Afrikas vorgeschlagen!

Ankarana-Gebirge - Der madegassische Name bedeutet "dort wo es spitze Steine gibt". Äußerst treffend, denn die Kalksteine sind bis zu 120 Meter hoch und laufen zum Teil bleistiftdünn aus. Auf 200 km² gibt es neben den Felsen auch zahlreiche Höhlen und tiefe Canyons zu bestaunen. Hier solltest du unbedingt eine geführte Tour durch Einheimische buchen und von deren Ortskenntnissen Gebrauch machen. In den Höhlen haben sich nämlich Krokodile eingenistet, denen du bestimmt lieber aus dem Weg gehen möchtest. 

Rova von Antananarivo - 200 Meter über der Hauptstadt thront die alte Königsstadt deren Geschichte bis in das 17. Jahrhundert zurückgeht. Bestaunen kannst du hier atemberaubende Paläste, Tempel und Gräber. 

Die schönsten Nationalparks

Wenn es an einer Sache in Madagaskar absolut nicht mangelt, dann sind es Nationalparks. Knapp 50 verteilen sich über der Insel und erfreuen sich bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen großer Beliebtheit. Wir haben für dich unsere Top 5 zusammen gestellt:

Lokobe Nationalpark - liegt auf der Insel Nosy Be, an der Nordwestküste Madagaskars und ist nur 7,4 km² groß. Dennoch ist dieser Park auf Madagaskar insofern einzigartig, dass du auf eigene Faust den befestigten Weg durch den Regenwald stapfen musst - es gibt nämlich keine Guides. Große Teile des Parks sind noch unerschlossen und du darfst den ursprünglichen Regenwald bewundern. Besonders sehenswert sind hier die Mohrenmakis, neugierige Tierchen die dich aus den Baumkronen beobachten und recht nahe herankommen. Ebenso beliebt sind die verschiedenen Chamäleonarten, naturgemäß sind diese jedoch sehr schwer zu entdecken.

Montagne d'Ambre - bedeutet übersetzt "Bernsteinberge" und stammt von der Blütenfarbe bestimmter Bäume, welche den Berg überziehen. Auf 182 km² Fläche erstreckt sich dieser Nationalpark über ein Bergmassiv vulkanischen Ursprungs. Besonders sehenswert sind die insgesamt sechs Vulkanseen sowie drei Wasserfälle. Es werden viele verschiedene Touren angeboten, von einfachen Rundgängen bis hin zu mehrstündigen und anspruchsvollen Ausflügen. Da der Nationalpark zu den artenreichsten Regenwäldern Madagaskars gehört, gibt es quasi an jedem Baum ein Tierchen zu bestaunen. Nirgendwo ist es derart leicht, seltene Arten zu beobachten. 

Tsingy de Bemaraha - Die UNESCO erklärte diesen Nationalpark 1990 zum Weltkulturerbe. Die namensgebenden "Tsingy" Felsformationen entstanden vor 200 Millionen Jahren durch Ablagerungen von Meerestieren. Neben den faszinierenden Karstlandschaften gibt es im Park madagassischen Trockenwald und Mangroven, 86% der hier vorkommenden Pflanzen existieren nur in diesem Nationalpark! Vielfältige Lebensbedingungen bieten einer Vielzahl von Tieren einen Lebensraum, so fühlen sich dort ganze 13 verschiedene Lemurenarten wohl! 

Ranomafana Nationalpark - Den ungewöhnlichen Namen hat dieser Park seinen Thermalquellen zu verdanken, warmes Wasser bedeutet auf madagassisch rano mafana. Es ist der drittgrößte Park in Madagaskar und beherbergt mit dem CentreValBio, das sich am Rande des Parks befindet, einen der wichtigsten Ausgangspunkte für wissenschaftliche Forschungsprojekte. Wasserfeste Schuhe und Regenjacke gehören hier unbedingt ins Gepäck, da es selbst in der Trockenzeit öfters regnet. Neben hunderten Vogel- und Reptilienarten, kannst du mit etwas Glück auch den seltenen goldenen Bambuslemur bestaunen.

Anja Community Reserve Nationalpark - Der kleine Park befindet sich etwa 13 km südlich der Stadt Ambalavao und beherbergt neben einigen Chamäleonarten auch die wohl berühmtesten Vertreter der Lemuren, die Kattas. Diese neugierigen Tierchen sind an Menschen gewöhnt und kommen den Besuchern des Parks sehr nahe, dadurch wurde das Gebiet für Reisende mit der Zeit zu einer kleinen Attraktion. Die Temperaturen sind um die 25 Grad und durch den kühlen Wind sehr angenehm, nachts kann es hier jedoch sehr kalt werden - die Region gilt als kältester Ort Madagaskars. Im Park werden zwei geführte Wanderungen mit einem lokalen Guide angeboten, dafür solltest du je nach Strecke zwei bis sechs Stunden einplanen. 

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